
Vorderansicht der Marienbasilika

Rückansicht der Marienbasilika
Die Geschichte unserer Kirche:
1142 bis 1150 als romanische Basilika unter Kaiser Konrad III. und dem Mainzer Erzbischof Heinrich I. als Klosterkirche eines Nonnenordens erbaut
und unter dem Namen Walehusen (später Walshausen bzw. Wahls- hausen) geführt.
1293 Auflösung des Zisterzienserinnenklosters
1310 Neugründung als Zisterziensermönchskloster durch Mönche aus
dem Kloster Riddagshausen bei Braunschweig. Mutterkloster blieb
Hardehausen
1517 bis 1527 Schleichende Auflösung des Klosters infolge der Reformation bis zur formalen Aufhebung
1526 bis 1531 Als erster evangelischer Prediger wirkte der ehemalige Mönch
Cunradus Satte. Der Pfarrsitz ist bis heute Holzhausen. Zum
Kirchspiel gehört ebenfalls Knickhagen.
1531 bis 1584 Nachfolgender Prediger wird Klosterbruder Joachim Leimbach
1572 Durch Landgraf Wilhelm IV. wurde das Dorf in Wilhelmshausen
umbenannt
1588 Renovierung der Kirche
1626 1. Zerstörung der Kirche durch den Dreißigjährigen Krieg und
Wiederaufbau
1637 2. Zerstörung und Wiederaufbau
1664 bis 1666 Errichtung der Männerempore im nördlichen Querhaus
1674 bis 1677 Renovierung durch Landgraf Carl und Anbringung der
Wappenplatte im nördlichen Querhaus
1769 große Feuersbrunst im Dorf und in der Kirche
1776 bis 1781 Wiederaufbau zerstörter Kirchenbereiche und Guss von zwei neuen
Glocken
1813 von Jèrome, "König Lustig" erhält unsere Kirche die Rokoko-Orgel
nebst Emporenbrüstung vom ehemaligen Franziskanerkloster
Lüdge-Liede in Westfalen
1891 Nach Blitzeinschlag brennen die Kirche und die umliegenden
Gehöfte
1891 bis 1893 Renovierung der Kirche im romanischen Stil und Ergänzung
beider Seitenschiffe sowie eines Turmes. Umbau der Orgel und
Versetzung aus dem nördlichen Querhaus auf die Westempore.
Wiedereinweihung der Kirche am 2. Adventssonntag in 1893
1943 Wassereinbruch mit 1,20 m Höhe infolge der Zerstörung der
Edertalsperre im 2. Weltkrieg. Später kamen noch Luftminenrisse
im Mauerwerk dazu
1948 Dachreparatur und Einbau einer Elektroheizung
1957 Blitzeinschlag im Turm
1957 bis 1963 Umfassende Renovierung und Anschaffung von 2 neuen Glocken
1972 bis 1974 Partieller Orgelneubau durch die Firma Friedrich Euler, Hofgeismar
2002 bis 2007 Grundsanierung unserer Marienbasilika
2004 Gründung unserer Stiftung durch eine großzügige Spende eines
Gemeindemitgliedes
2004 bis 2007 Weitere Renovierungsarbeiten, wie Drainagebau, Sanierung des
Mauerwerkes und der Dachkonstruktion und Innenraum-
gestaltung
2007 Wiedereinweihung der Marienbasilika
2004 bis 2008 Orgelneubau im alten Gehäuse unter Berücksichtigung der
ursprünglichen Konzeption durch Firma Krawinkel, Trendelburg
2009 bis 2010 Neugestaltung des Kirchenvorplatzes, wie Pflasterung, Aufstellen
von Bänken und Anbringen der Beleuchtung
2011 Restarbeiten an der Orgel
2014 Stiftung des Monats, ausgezeichnet von der hessischen
Landesregierung
2016 Erneuerung der in 1962 eingebauten und zwischenzeitig defekten fünf Chor- und Nebenapsidenfenster, entworfen
durch die Künstlerin Anna Pauli, Köln mit dem Glasstudio
Taunusstein
2018 Denkmal des Monats, Auszeichnung der hessischen
Landesregierung
2022 Streichen der Haupteingangstür und aller Nebentüren
2023 Erneuerung der kompletten Beleuchtung in der Kirche
2024 Restarbeiten der Beleuchtung und Abrechnung und Feierstunde
zum 20-jährigen Bestehen der Stiftung
2025 Reinigung und Kleinreparatur des Kirchendaches
2026 Aussetzen von Schlupfwespen zur Bekämpfung von Holzwürmern im Kirchengestühl